su und z Architekten

 

 

 

 

 

Der Neubau des Stadtteiltreffs Augustinviertel steht an der Schnittstelle zwischen der Feselenstraße und der Wilhelm-Ernst-Grundschule in Ingolstadt. Der quadratische Baukörper begrenzt den Vorplatz der Schule und definiert durch seine außermittige Setzung die umliegenden Räume. Die Drehung eröffnet den Weg zum neuen Haupteingang des Schulkomplexes über die Hofdiagonale. Gleichzeitig wird die Sonderstellung des Baukörpers hervorgehoben.
Ein zweigeschossiger Erschließungsraum für die vertikale und horizontale Bewegung ist das Herz des Solitärs. Alle Nutzungsbereiche berühren diesen Ort der Begegnung und der Kommunikation: die Räume des Stadtteiltreffs und des Cafes ebenerdig, im Obergeschoss die das Schulprogramm ergänzenden Räume. Über eine Lichtdecke fällt natürliches oder künstliches Licht bis ins Erdgeschoss.
Die Materialität des Neubaus wird - wie die öffentlichen Gebäude der Kirche, des Pfarrheims und der alten Schulgebäude - durch das Rot der Ziegel bestimmt. Über in Sichtbeton gerahmte Öffnungen in der Fassade nimmt der zentrale Kommunikationsraum Kontakt in alle vier Himmelsrichtungen auf. Der kompakte Baukörper erhält mit der vorgehängten hinterlüfteten Ziegelschale eine hoch wärmegedämmten Fassade.

 

Wettbewerb: 2014, engere Wahl
Verfahren: beschränkter Realisierungswettbewerb nach RPW
Auslober: Stadt Ingolstadt
Ort: Ingolstadt