Haus Jachenau

Tief in der Jachenau steht das Haus für eine junge Familie aus der Gemeinde. Unprätentiös fügt es sich ins vertraute Erscheinungsbild traditioneller Gebäude der bayerischen Voralpen. Der First fügt sich in die von den Bergketten vorgegebene Geometrie. Ein gemauertes Erdgeschoss fasst den Wohnraum mit Kamin und Eckbank, die Küche und den Hauswirtschaftsraum. Massive Mauern versprechen Schutz vor den im Gebirge oft extremen Elementen. Die großzügige Loggia öffnet sich nach Süden. Schlafzimmer und Nassräume der Eltern und ihrer drei

 

Kinder mit jeweils zugehöriger Galerie liegen im Obergeschoss. Sie sind aus Holz gebaut. Innen bleibt die Holzkonstruktion in Teilen sichtbar, außen trägt sie eine einfache Deckleistenschalung aus sägerauer Lärche. Die Nordseite gibt sich geschlossen. Im Süden locken große Fenster die im engen Tal spärlichen Sonnenstrahlen in die Räume. Eine klare Struktur bestimmt den Entwurf. Wesentlich für das Gebäude aus Sicht der Bauherrn und Architekten gleichermaßen sind die klimagerechte und energiesparende Ausführung und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.