Haus Jachenau

 

Tief in der Jachenau steht das Haus für eine junge Familie aus der Gemeinde. Unprätentiös fügt es sich in das vertraute Erscheinungsbild traditioneller Gebäude der bayerischen Voralpen. Der First ahmt die von den Bergketten vorgegebene Geometrie nach. Ein gemauertes Erdgeschoss fasst den Wohnraum mit Kamin und Eckbank, die Küche und den Hauswirtschaftsraum. Massive Mauern versprechen Schutz vor den im Gebirge oft extremen klimatischen Verhältnissen. Die großzügige Loggia öffnet sich nach Süden. Schlafzimmer und Nassräume der Eltern und ihrer Kinder liegen im Obergeschoss.

Die Individualräume besitzen jeweils zugehörige Galerien. Sie sind aus Holz gebaut. Innen bleibt die Holzkonstruktion in Teilen sichtbar, außen trägt sie eine einfache Deckleistenschalung aus sägerauer Lärche. Die Nordseite gibt sich geschlossen, während die Südfassade mit großen Fenstern versehen ist. Hier dringen die im engen Tal spärlichen Sonnenstrahlen in die Räume. Eine klare Struktur bestimmt den Entwurf. Wesentlich für das Gebäude aus Sicht der Bauherrn und Architekten gleichermaßen sind die klimagerechte und energiesparende Ausführung und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

 

Bauherr: Privat
Baumaßnahme: Wohnhaus
Ort: Jachenau
Ausführung: 2018 – 2019
Leistungsphasen: 1 – 9
Bildnachweise / Visualisierungen: su und z Architekten