Hochstraße München

Das Planungsgebiet liegt im Nordwesten des ehemaligen Paulanergeländes. Hier am Isarhochufer standen bis vor kurzem Produktions- und Verwaltungsbauten der Brauerei. Das Baugebiet schließt direkt an die kleinteilige zwei- bis viergeschossige historische Bebauung an, und bildet zusammen mit der Neubebauung einen in sich geschlossenen Block
Die Häuser wurden auf Grundlage eines Werkstattverfahrens mit zwei anderen Büros entwickelt. Entwickelt.
Im Entwurfsprozess wurde eine Struktur entwickelt , die auf alle Baukörper und Geschosse gleichermaßen angewendet werden kann und die ein hohes Maß an Flexibilität im Wohnungsmix bietet. Die Grundstruktur ähnelt einem Gefäß, das individuell ausgefüllt und ein multivalentes Raumgefüge bietet , welches die Wohnform nicht vorherbestimmt, sondern als Basis für individuelle Lösungen dient.
In Anlehnung an die historischen Münchner Gründerzeitfassaden werden die Fassaden mit einem mineralischen Ober putz mit unterschiedlichen Farben und Oberflächen vorgeschlagen. Das vorgegebene Haus-an-Haus-Prinzip im geschlossenen Block mit übergeordneter Gesamtwirkung weist einige Parallelen auf, die wir aufgreifen und interpretieren. Jedes Haus hat seine eigenen Gestaltungsmerkmale. Gleichzeitig gibt es aber auch Gemeinsamkeiten, so dass ein übergreifendes Gesamtbild entsteht.
Die Baukörper sind als Massivbau mit mineralischem Wärmedämmverbundsystem konzipiert. Schottenbauweise und durchlaufende haustechnische Installationen in den innenliegenden funktionalen Zonen ermöglichen eine wirtschaftliche Realisierung.